Hebamme Gehalt 2026: Tarif, Einstieg und Median

Von der RedaktionAktualisiert am 25. Oktober 202610 Min. Lesezeit

Sparschwein neben einer Pflanze

Als Hebamme mit Bachelor verdienst Du im Tarif der kommunalen Krankenhäuser (TVöD) zum Berufsstart 4.586,53 € brutto im Monat: 4.419,71 € Tabellenentgelt in Entgeltgruppe P 11, Stufe 2, plus zwei feste Zulagen von zusammen 166,82 €, Stand 01.05.2026. An Unikliniken mit TV-L sind es 3.668,95 €. Der Median aller Hebammen in Vollzeit liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 4.846 €.

Welcher Betrag für Dich gilt, hängt am Arbeitgeber – ein gesetzliches Hebammengehalt gibt es nicht. Die Höhe folgt aus dem Tarifvertrag oder den kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien, die Deine Klinik anwendet, und aus Deiner Stufe.

Hebamme Gehalt nach Tarif: die Beträge auf einen Blick

Für angestellte Hebammen in Krankenhäusern sind zwei Tarife des öffentlichen Dienstes bestimmend. Kommunale Krankenhäuser zahlen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, Unikliniken der Länder nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L). Die Tabelle zeigt die Monatsbeträge je Stufe mit Stand und Quelle.

Monatsentgelt beim Berufseinstieg nach Tarif (Vollzeit, brutto)
Tarif und GruppeStufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5Stufe 6gültig ab
TVöD VKA P 114.419,71 €4.557,30 €4.901,27 €5.129,69 €5.233,54 €01.05.2026
TVöD VKA P 83.701,21 €3.862,80 €4.075,58 €4.247,92 €4.488,98 €01.05.2026
TV-L KR 83.668,95 €3.837,08 €4.052,74 €4.226,92 €4.468,47 €01.04.2026

Tabellenentgelt; Einstieg in der Regel in Stufe 2. Im TVöD kommen für P 5 bis P 16 monatlich 25 € (nicht dynamische Zulage) und 141,82 € (Pflegezulage) hinzu (§ 52 Abs. 5 und 6 BT-K). Alle Zulagen und die Jahressonderzahlung rechnet der Gehaltsrechner.

Die Zahlen in Kurzform: Das Tabellenentgelt in P 11 reicht von 4.419,71 € in Stufe 2 bis 5.233,54 € in Stufe 6. Dazu zahlt der TVöD allen Beschäftigten in P 5 bis P 16 eine Zulage von 25,00 € und eine Pflegezulage von 141,82 € im Monat (§ 52 Abs. 5 und 6 BT-K). Mit beiden sind es 4.586,53 € bis 5.400,36 €. KR 8 im TV-L liegt zwischen 3.668,95 € und 4.468,47 € (01.04.2026 bis 28.02.2027); eine vergleichbare allgemeine Zulage für KR 8 enthält der TV-L nicht. Wer zwischen einer kommunalen Klinik und einer Uniklinik mit TV-L wählt, sollte den Abstand kennen: In Stufe 2 trennen P 11 mit Zulagen und KR 8 derzeit 917,58 € im Monat.

Für Kliniken mit Haustarif, für Unikliniken, die nicht nach TV-L zahlen, und für private Träger stehen hier keine Beträge, weil keine veröffentlichten Hebammenbeträge vorliegen. Dann hilft nur die Frage im Vorstellungsgespräch, nach welchem Tarif die Klinik zahlt.

TVöD: P 11 für Hebammen mit Hochschulabschluss, P 8 für die Altausbildung

Die Entgeltordnung zum TVöD (VKA) kennt seit 2025 zwei Gruppen für Hebammen. In P 11 Fallgruppe 1 stehen „Hebammen mit abgeschlossener Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit“. P 8 Fallgruppe 3 gilt für Hebammen „mit mindestens dreijähriger Ausbildung“, also für die frühere Fachschulausbildung. Dass P 11 frühestens seit dem 01.01.2025 gilt, regelt § 29e TVÜ-VKA.

In Stufe 2 beträgt das Tabellenentgelt seit dem 01.05.2026 in P 11 monatlich 4.419,71 €, in P 8 3.701,21 €. Mit den beiden Zulagen sind es 4.586,53 € und 3.868,03 €. Der Unterschied zum Einstieg: 718,50 € im Monat. Die Fallgruppe 2 öffnet P 11 auch für Hebammen aus der Fachschulausbildung, wenn sie „aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen“ die Aufgaben einer studierten Hebamme ausüben. Ein Abschluss allein reicht dafür nicht – maßgeblich ist die übertragene Tätigkeit.

Neue Hebammen kommen nur noch über das Studium in den Beruf. Eine Fachschulausbildung durfte nur beginnen, wer vor dem 31.12.2022 angefangen hat, und sie muss bis 31.12.2027 abgeschlossen sein (§ 77 Abs. 1 HebG). Wer heute plant, rechnet also mit P 11. Warum es die Ausbildung nicht mehr gibt, erklärt der Artikel zur Hebammenausbildung.

Stufen: wie das Gehalt mit den Jahren steigt

Ohne Berufserfahrung beginnst Du in Stufe 2; eine Stufe 1 haben P 7 bis P 16 nicht (§ 52 Abs. 2 BT-K). Danach gelten die Laufzeiten aus § 16 (VKA) TVöD: Stufe 3 nach zwei Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach drei weiteren Jahren, Stufe 5 nach vier, Stufe 6 nach fünf. Bei Leistungen erheblich über oder unter dem Durchschnitt kann der Arbeitgeber die Zeit bis zu den Stufen 4 bis 6 verkürzen oder verlängern (§ 17 Abs. 2 TVöD).

Ohne Unterbrechung und ohne Verkürzung erreichst Du Stufe 6 in P 11 also nach 14 Jahren. Der Aufschlag gegenüber dem Einstieg beträgt dann 813,83 € im Monat. Für P 8 gilt eine Ausnahme: Stufe 3 kommt dort erst nach drei Jahren in Stufe 2 (§ 52 Abs. 3 BT-K).

Bei der Einstellung darf der Arbeitgeber mehr zahlen. Zur Deckung des Personalbedarfs oder zur Bindung qualifizierter Fachkräfte kann er ein Entgelt bis zu zwei Stufen höher gewähren (§ 16 (VKA) TVöD). Ein Anspruch ist das nicht. Fragen kostet trotzdem nichts.

TV-L: KR 8 an den Unikliniken der Länder

Im TV-L stehen Hebammen in Entgeltgruppe KR 8 Fallgruppe 2: „Hebammen mit mindestens dreijähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit“. Ein eigenes Merkmal für Hebammen mit Hochschulabschluss, vergleichbar mit P 11, enthält die Entgeltordnung zum TV-L (Anlage A, Stand Änderungstarifvertrag Nr. 13) nicht. KR 8 hat die Stufen 2 bis 6. Ohne Erfahrung startest Du in Stufe 2, mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufserfahrung bei einem anderen Arbeitgeber in Stufe 3 (§ 43 Nr. 5a TV-L). Die Tabelle steigt in zwei weiteren Schritten: Stufe 2 liegt ab 01.03.2027 bei 3.742,33 € und ab 01.01.2028 bei 3.779,75 €, Stufe 6 dann bei 4.603,42 €.

Auch mit der Erhöhung ab 2028 bleibt KR 8 in Stufe 2 unter dem heutigen P-11-Betrag. Das ist kein Grund gegen eine Uniklinik, aber ein Posten, den Du kennen solltest, bevor Du Dich nach dem Studium entscheidest.

Zulagen, Urlaub und Jahressonderzahlung

Zum Tabellenentgelt kommen im TVöD zwei feste Zulagen, die jede Hebamme in P 8 oder P 11 bekommt, unabhängig vom Dienstplan: 25,00 € nach § 52 Abs. 5 BT-K und die Pflegezulage nach § 52 Abs. 6 BT-K, seit 01.05.2026 141,82 € (vom 01.04.2025 an 137,96 €). In Teilzeit gibt es beide anteilig. Dazu kommen Zulagen für Schichtarbeit. Ob Deine Stelle als ständige Wechselschicht zählt, hängt vom Dienstplanmodell der Klinik ab. Die Tarife regeln die Beträge so:

Regelung TVöD (kommunale Krankenhäuser) TV-L (Unikliniken)
feste Zulagen 25,00 € und 141,82 € im Monat für P 5 bis P 16 (§ 52 Abs. 5 und 6 BT-K) keine vergleichbare allgemeine Zulage für KR 8
ständige Wechselschicht 250 € im Monat (BT-K § 50 Abs. 2, Lesefassung Stand 01.01.2026) 250 € im Monat seit 01.07.2026 (§ 43 Nr. 4)
nicht ständige Wechselschicht 1,49 € je Stunde 1,49 € je Stunde seit 01.07.2026
ständige Schichtarbeit 100 € im Monat (§ 8 Abs. 6 TVöD) 100 € im Monat seit 01.07.2026 (§ 8 Abs. 8)
Jahressonderzahlung P 11: 85 %, P 8: 90 % (§ 54 Abs. 3 BT-K) KR 8: 88,14 %
Erholungsurlaub (5-Tage-Woche) 31 Arbeitstage (Lesefassung Stand 01.01.2027) 30 Arbeitstage (§ 26 TV-L)

Die Jahressonderzahlung bemisst sich in beiden Tarifen am durchschnittlichen Entgelt der Monate Juli bis September. Im TVöD zählen die festen Zulagen mit, Entgelt für Überstunden und Leistungszulagen dagegen nicht (§ 54 Abs. 3 BT-K). Im TV-L gibt es zusätzlich Urlaub für Nachtarbeit: einen Tag ab 150 Nachtstunden im Jahr, bis zu vier Tage ab 600 Stunden (§ 43 Nr. 7 TV-L). Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit stehen in eigenen Paragrafen und hängen von Deinen Diensten ab.

Rechenbeispiel: das Jahresbrutto zum Berufsstart

Annahmen: Vollzeit, Stufe 2 das ganze Jahr, Beträge vom Stand Oktober 2026 auf zwölf Monate gerechnet. Im TVöD sind die beiden festen Zulagen enthalten, Schichtzulagen und Zuschläge nicht. Die Jahressonderzahlung ist mit diesem Monatsbetrag als Bemessungsgrundlage gerechnet; das ist eine Näherung, denn der Tarif nimmt den Durchschnitt der tatsächlich gezahlten Entgelte aus Juli bis September.

Tarif Monat 12 Monate Jahressonderzahlung Jahresbrutto (Näherung)
TVöD P 11 (4.419,71 € + 166,82 € Zulagen) 4.586,53 € 55.038,36 € 3.898,55 € (85 %) 58.936,91 €
TVöD P 8 (3.701,21 € + 166,82 € Zulagen) 3.868,03 € 46.416,36 € 3.481,23 € (90 %) 49.897,59 €
TV-L KR 8 3.668,95 € 44.027,40 € 3.233,81 € (88,14 %) 47.261,21 €

Mit ständiger Wechselschicht kämen bei P 11 noch 3.000 € im Jahr dazu, über die Jahressonderzahlung weitere 212,50 €.

Weil drei von vier angestellten Klinik-Hebammen in Teilzeit arbeiten, lohnt der Blick auf die anteilige Rechnung. Teilzeitbeschäftigte erhalten Tabellenentgelt und sonstige Entgeltbestandteile im Verhältnis ihrer vereinbarten Arbeitszeit zur Vollzeit (§ 24 Abs. 2 TVöD). Bei einer 75-Prozent-Stelle in P 11 Stufe 2 sind das mit Zulagen 3.439,90 € im Monat – also rund 1.150 € weniger als in Vollzeit.

Den eigenen Fall mit Teilzeit, Stufe und Zulagen rechnet der Gehaltsrechner; die Annahmen dazu stehen auf der Seite Methodik.

Wie viel davon nach Lohnsteuer und Sozialversicherung bleibt, zeigt der Artikel Hebamme Gehalt netto.

Was Hebammen tatsächlich verdienen: der Entgeltatlas

Tariftabellen zeigen, was gezahlt werden muss. Was Hebammen in Vollzeit tatsächlich brutto bekommen, erhebt die Bundesagentur für Arbeit aus den Meldungen zur Sozialversicherung. Für die Berufsgruppe 81353 (Hebammen, Anforderungsniveau Spezialist) nennt der Entgeltatlas beim Abruf am 19.10.2026 diese Werte; das Bezugsjahr nennt die Abfrage nicht.

Gruppe Personen unteres Quartil Median oberes Quartil
Deutschland gesamt 3.481 4.155 € 4.846 € 5.428 €
Frauen 3.472 4.153 € 4.845 € 5.426 €
unter 25 Jahre 563 4.184 € 4.758 € 5.153 €
25 bis unter 55 Jahre 2.494 4.059 € 4.806 € 5.408 €
Nordrhein-Westfalen 935 4.158 € 4.828 € 5.355 €
Baden-Württemberg 582 4.342 € 5.043 € 5.559 €

Der Median von 4.846 € liegt zwischen P 11 Stufe 3 (4.724,12 € mit Zulagen) und Stufe 4 (5.068,09 €). Ein Viertel der erfassten Hebammen verdient weniger als 4.155 €, ein Viertel mehr als 5.428 €. Für Männer und die übrigen Bundesländer sperrt die Statistik die Werte wegen zu kleiner Fallzahlen.

Zwei Grenzen hat die Zahl. Sie erfasst nur rund 3.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Vollzeit – und Vollzeit ist im Beruf die Ausnahme: Von den 11.447 angestellten Hebammen in Krankenhäusern arbeiteten Ende 2024 8.541 in Teilzeit, das sind 74,6 Prozent (Destatis, Grunddaten der Krankenhäuser 2024). Freiberufliche Hebammen fehlen ganz.

Kirchliche Träger: Caritas und Diakonie

Kliniken von Caritas und Diakonie zahlen nach eigenen Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), über die eigene Kommissionen beschließen. Neue TVöD-Beträge gelten dort also nicht automatisch.

Die Bundeskommission der Caritas hat mit Beschluss 4/2025 vom 04.12.2025 die Entgeltgruppe P 11 für „Hebammen mit abgeschlossener Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit“ eingeführt, gültig ab 01.01.2025. Die Euro-Beträge der Tarifrunde 2025 waren laut demselben Beschluss noch nicht übernommen; aktuelle P-11-Beträge der AVR Caritas sind deshalb hier nicht angegeben. In den AVR der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) stehen Hebammen als Richtbeispiel in Entgeltgruppe 8.

Für andere Diakonie-Regionen und private Klinikketten liegen keine veröffentlichten Hebammenbeträge vor. Im Bewerbungsgespräch solltest Du also nach drei Dingen fragen: Tarif, Entgeltgruppe, Stufe.

Freiberuflich arbeiten: Vergütung statt Gehalt

Im Oktober 2025 standen 18.687 freiberufliche Hebammen in der Vertragspartnerliste des GKV-Spitzenverbands. Sie bekommen kein Gehalt, sondern rechnen ihre Leistungen mit den Krankenkassen nach dem Hebammenhilfevertrag ab. Seit dem 01.11.2025 gilt dort ein Satz von 6,19 € je abgeschlossener Einheit von fünf Minuten, etwa für Wochenbettbesuche; das sind 74,28 € je Stunde. Für eine Hausgeburt gibt es eine Grundpauschale von 738,75 €.

Das ist Umsatz – Berufshaftpflicht, Fahrten, Material, Steuern und Sozialversicherung gehen davon ab, und veröffentlichte Daten zu diesen Kosten gibt es nicht. Ein Einkommen rechnet dieser Ratgeber deshalb nicht hoch. Einzelheiten zum Vertrag stehen beim GKV-Spitzenverband.

Vom Studium in den Beruf

Schon im Studium bekommst Du Geld: Die Klinik zahlt vom ersten Monat an eine Vergütung nach § 34 HebG, je nach Tarif zwischen 1.610 und 1.815 € im Monat. Wie sich die Beträge nach Träger unterscheiden, zeigt der Artikel zur Vergütung im Hebammenstudium. Der Sprung zum Berufsstart ist groß: Von 1.815 € Studienentgelt nach dem Tarifvertrag für Hebammenstudierende (TVHöD) auf 4.586,53 € in P 11 mit Zulagen sind es 2.771,53 € mehr im Monat.

Wer an einer kommunalen Klinik studiert, hat dort unter Umständen auch einen Weg in die erste Stelle. Der Tarifvertrag für Hebammenstudierende sieht eine unbefristete Übernahme vor, wenn Du mindestens mit „befriedigend“ abschließt und die Klinik Bedarf hat (§ 21a TVHöD); diese Regel tritt nach heutigem Stand mit Ablauf des 31.03.2027 außer Kraft. Wie das Studium aufgebaut ist und wie lange es dauert, steht im Artikel Hebamme studieren.

Mit einem Abschluss aus dem Ausland gelten dieselben Tarife, sobald die Berufserlaubnis da ist. Den Weg dorthin beschreibt der Ratgeber zur Anerkennung als Hebamme.

Quellen

Häufige Fragen

Im TVöD der kommunalen Krankenhäuser ja: Hebammen mit Hochschulabschluss kommen seit 01.01.2025 in P 11, Hebammen mit Fachschulausbildung in P 8. In Stufe 2 sind das ab 01.05.2026 monatlich 4.586,53 € gegenüber 3.868,03 €, jeweils Tabellenentgelt plus 166,82 € Zulagen. Wer aus P 8 gleichwertige Aufgaben übernimmt, kann über Fallgruppe 2 ebenfalls in P 11 kommen.
Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit weist für Vollzeit-Hebammen in Baden-Württemberg einen Median von 5.043 € brutto im Monat aus, für Nordrhein-Westfalen 4.828 € (Abruf 19.10.2026). Für die übrigen Länder sind die Werte wegen zu kleiner Fallzahlen nicht ausgewiesen.
Im TVöD bekommen Hebammen in P 11 85 Prozent, in P 8 90 Prozent des durchschnittlich gezahlten Monatsentgelts aus Juli bis September (§ 54 Abs. 3 BT-K). Im TV-L beträgt der Satz für KR 8 88,14 Prozent. Bei P 11 Stufe 2 mit den beiden festen Zulagen sind das rund 3.899 €.
Ohne Berufserfahrung beginnst Du in TVöD und TV-L in Stufe 2. Im TV-L kommst Du mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Erfahrung bei einem anderen Arbeitgeber in Stufe 3. Der TVöD erlaubt dem Arbeitgeber außerdem, zur Deckung des Personalbedarfs bis zu zwei Stufen mehr zu zahlen.
Ein festes Gehalt gibt es nicht. Die Krankenkassen zahlen nach dem Hebammenhilfevertrag zum Beispiel 6,19 € je fünf Minuten Wochenbettbetreuung, also 74,28 € je Stunde. Das ist Umsatz, von dem Versicherung, Fahrtkosten, Steuern und Abgaben noch abgehen.

Redaktion hebamme-studium.de

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